Grußwort von Franz Untersteller

 

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher des 9. Kongresses Energieautonome Kommunen,

 

es freut mich, dass ich erneut die Schirmherrschaft für den Kongress Energieautonome Kommunen übernehmen darf.

 

Mittlerweile zum neunten Mal treffen sich Verantwortliche aus den Bereichen kommunale Verwaltung, Energiewirtschaft, Wohnungswirtschaft, Gewerbe, Industrie und Bürgergenossenschaften mit dem Ziel, die Umsetzung der Energiewende auf kommunaler Ebene zu beschleunigen. Die Energiewende auf kommunaler Ebene kann und muss schnell angegangen werden. Denn sie ist der Weg zu einem klimafreundlichen und nachhaltigen Energiesystem. Machen wir weiter wie bisher, so werden wir die Erderwärmung nicht auf 1,5°C und auch nicht auf 2°C halten können.

 

Die Kommunen nehmen eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz ein, deswegen ist die kommunale Wärmeplanung auch einer der Eckpunkte zur Weiterentwicklung des Klimaschutzgesetzes. Eine vorausschauende Wärmeplanung in den Kommunen ist ein wichtiges Strategieinstrument für eine effiziente und dekarbonisierte Wärmeversorgung.

 

Die Kommunen verfügen außerdem über zahlreiche Liegenschaften, an denen konkrete Effizienzmaßnahmen durchgeführt werden können. Geht die Kommune mit gutem Beispiel voran, so werden Bürgerinnen und Bürger folgen und im privaten Bereich die Energiewende vorantreiben.

 

Viele Kommunen engagieren sich bereits vorbildlich für den Klimaschutz. Dabei stoßen sie nicht selten auf Herausforderungen, die in vergleichbarer Form bereits in anderen Kommunen aufgetreten sind. Ein stetiger Informationsaustausch ist hier von unschätzbarem Wert. Deswegen ist Netzwerkbildung ein wichtiger Aspekt des Kongresses. Um die Kommunikation zwischen den Teilnehmern zu unterstützen und den Praxisbezug zu unterstreichen, bietet der Kongress anstatt Einzelvorträgen mehrere Praxisforen mit verschiedenen Schwerpunktthemen. Dieses Konzept bietet viel Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch.

 

Nutzen Sie die Chance zum Netzwerken, nehmen Sie Informationen, Lösungsansätze und Inspiration mit nach Hause. Und das Wichtigste: Setzen Sie die neuen Impulse um.

 

Ihr
Franz Untersteller MdL
Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Baden-Württemberg